METHODEN

Lean Methoden

Entscheidungsmatrix


Lean-Starterpaket 2022

Die Entscheidungsmatrix ist eine zweidimensionale – tabellarische – Darstellung aller möglichen Handlungsalternativen und der für die Entscheidung relevanten Kriterien. Die Anzahl der erfüllten oder nicht erfüllten Kriterien sowie das Maß der Erfüllung zeigen den Nutzen oder den Wert der jeweiligen Alternative an. Art und Ausmaß der Erfüllung werden so für jede Alternative sichtbar und können zur Beurteilung herangezogen werden. Entscheidungen, die auf dieser Basis getroffen werden, sind objektiv, fundiert und nachvollziehbar.

Dies sind wichtige Aspekte, um die Entscheidungsfindung transparent zu gestalten, sachlich zu verargumentieren – in einer Organisation beispielsweise sowohl nach der Vorbereitung der Entscheidung gegenüber dem Management als auch gegenüber den betroffenen Mitarbeitenden – und zu dokumentieren.

Die Entscheidungsmatrix ist eine zweidimensionale – tabellarische – Darstellung aller möglichen Handlungsalternativen und der für die Entscheidung relevanten Kriterien. Die Anzahl der erfüllten oder nicht erfüllten Kriterien sowie das Maß der Erfüllung zeigen den Nutzen oder den Wert der jeweiligen Alternative an. Art und Ausmaß der Erfüllung werden so für jede Alternative sichtbar und können zur Beurteilung herangezogen werden. Entscheidungen, die auf dieser Basis getroffen werden, sind objektiv, fundiert und nachvollziehbar. Dies sind wichtige Aspekte, um die Entscheidungsfindung transparent zu gestalten, sachlich zu verargumentieren – in einer Organisation beispielsweise sowohl nach der Vorbereitung der Entscheidung gegenüber dem Management als auch gegenüber den betroffenen Mitarbeitenden – und zu dokumentieren.

Eine Entscheidungsmatrix kann nahezu für jede Entscheidungssituation – ob im privaten oder im unternehmerischen Umfeld – aufgestellt werden. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen der einfachen und der gewichteten Entscheidungsmatrix.

Bei der einfachen Entscheidungsmatrix werden alle Handlungsalternativen nebeneinander gestellt. Orthogonal zu diesen Optionen werden die jeweiligen Entscheidungskriterien aufgeführt, sodass sich ein Raster oder eine Tabelle, die Entscheidungsmatrix, ergibt.

Für die einzelnen Kriterien wird dann jeweils ein Erfüllungsgrad (von „erfüllt/nicht erfüllt“ oder „ja/nein“ über eine 7-stufige Likert-Skala von „Trifft vollständig (meist, selten) über „keine Aussage möglich“ bis zu „Trifft (selten/meist) nie zu“) angegeben oder es erfolgt eine Bewertung durch Punktvergabe (als Benotung von 1 bis 6 oder eine Bewertung von 1 bis 10). Die Alternative mit dem höchsten Erfüllungsgrad – beispielsweise als Summe der bei der Bewertung vergebenen Punkte – bietet danach objektiv den größten Nutzen und sollte gewählt werden.

Entscheidungsmatrix Abb. 1
Bei der gewichteten – oder bewerteten – Entscheidungsmatrix wird berücksichtigt, dass Kriterien unterschiedliche Bedeutung und damit unterschiedlichen Einfluss auf die Entscheidung haben können. So ist die Farbe eines Produkts bei einer Kaufentscheidung oftmals weniger wichtig als der Preis; dies spiegelt sich dann im Gewichtungsfaktor wider. Daher werden die Kriterien jeweils mit einem Gewichtungsfaktor versehen, mit dem die bei diesem Kriterium erreichte Gesamtpunktzahl multipliziert wird. So ist es möglich, eine differenzierte Entscheidung zu treffen.

Entscheidungsmatrix Abb. 2
Vor- und Nachteile Die Entscheidung, welche einzelnen Faktoren wie bewertet werden sollen, ist allerdings subjektiv und möglicherweise willkürlich, was zu Diskussionen unter den Entscheidungsberechtigten führen kann.

Der Einsatz einer Entscheidungsmatrix bietet diese Vorteile:

  • Die Entscheidungsmatrix ist universell einsetzbar.

  • Sie bietet Objektivität und Transparenz bei der Entscheidungsfindung, macht Entscheidungen nachvollziehbar und erleichtert sowohl deren Diskussion als auch die Dokumentation.

  • Durch Gewichtung der Kriterien kann eine Bewertung erfolgen, um die Bedeutung unterschiedlicher Kriterien aufzuzeigen.

Als nachteilig erweisen können sich diese Aspekte:

  • Das Auflisten eines Kriteriums sagt nichts über dessen Qualität und Bedeutung aus.

  • Die Menge an Kriterien – also die Quantität – kann die Entscheidungsfindung beeinflussen.

  • Die Gewichtung der Kriterien ist subjektiv, aber wesentlich bei der Entscheidungsfindung.

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