Beispiele

Beratungsbeispiel Lean Production: Wertstromanalyse im variantenreichen Umfeld


Lean Management Consulting

Projektzeitraum: März 2015 – März 2016

Fertigung von elektronischen Komponenten, NRW

Beteiligte Berater: 1


Ausgangssituation und Projektziele

Die Liefertreue eines mittelständischen Unternehmens (Fertigung von elektronischen Komponenten) war nicht zufriedenstellend, Abläufe waren nicht eindeutig festgelegt, dies führte zu Unmut in der Belegschaft, da zahlreiche Zusatztätigkeiten notwendig waren. Schuld waren alle Abteilungen – mal die Planung, mal die Logistik, mal der Einkauf und natürlich auch der Kunde. Schließlich hatte dieser Wünsche, die unmöglich zu erfüllen waren.

Um hier eine deutliche Verbesserung im Sinne von nachhaltigen, schlanken und kundenorientierten Prozessen zu erreichen, suchte das Unternehmen die Unterstützung durch die Lean-Beratung.

In einem von der Lean-Beratung moderierten Strategie-Workshop wurden zunächst von der Geschäftsführung die Projektziele festgelegt: Reduzierung der Durchlaufzeiten und damit eine Erhöhung der Liefertreue. In einem Wertstrom-Workshop sollten Verbesserungspotenziale aufgedeckt und konkrete Maßnahmen zu deren Erschließung erarbeitet werden.


Vorgehensweise

Aufgrund der vorliegenden Variantenvielfalt wurde zunächst die Produktfamilie mit dem größten Umsatz und auch den größten Lieferschwierigkeiten identifiziert. Anschließend wurde ein Workshop-Team gebildet. Eine Schulung sollte die Mitglieder für die Denkweise der Kunden sensibilisieren. Danach unterscheiden Kunden zwischen wertschöpfenden Tätigkeiten (also all das, wofür er gerne bezahlt) und den Verschwendungen (also all das, was er nicht bezahlen möchte).

Mit dem Blick durch diese „Kundenbrille“ wurden anschließend gemeinsam folgende Schritte durchgeführt und diskutiert:

  • Ist-Analyse des Wertstroms
  • Erarbeitung des Soll-Zustandes
  • Aufstellung eines Maßnahmenplanes
  • Abschätzung der Potenziale und Aufwände für die Umsetzung.

Grundlage für die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen war ein anschließend durchgeführtes Führungskräftetraining, um alle Abteilungsleiter auf den gleichen Wissenstand zu heben, die Vorgehensweise festzulegen und zu verabschieden.


Ergebnisse

Bereits innerhalb von zwölf Monaten ließen sich die Liefertreue signifikant verbessern, die Durchlaufzeiten reduzieren und im Montagebereich die Produktivität um 30 bis 50 % erhöhen.

Die konkreten Ergebnisse:

  • Bestandsreduzierung 60 - 85 %
  • Durchlaufzeitreduzierung: 65 %
  • Produktivität: 30 %
  • Flächenreduzierung: 30 - 50 %
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